Bevor du ein Angebot für eine Villa abgibst, ist es sehr wichtig, dass du dich über folgende Dinge bezüglich der Immobilie informierst:
Diagnoseberichte & Umfragen
Es gibt eine Reihe von Umfragen die der Verkäufer dir gesetzlich vorlegen muss (wenn er das nicht tut, kannst du ihn später verklagen). Diese Liste ist keineswegs vollständig, und manche Gutachter sind korrupt und lügen zum Vorteil des Maklers oder Notars. Deshalb ist es wichtig, dass du zusätzlich eine eigene Begutachtung durchführen lässt (vorher (Du unterschreibst den Vertrag.)
Die vom Verkäufer vorgelegten Diagnoseergebnisse müssen aktuell sein (Hier sind die Details). Hier ist ein Leitfaden zu Diagnoseberichten und eine weitere Anleitung. Der Verkäufer ist nicht verpflichtet, Mängel zu beheben; als Käufer musst du die Kosten für die Behebung übernehmen. Die Verpflichtung des Verkäufers besteht lediglich darin, die vollständigen Berichte vorzulegen. Tut er dies nicht, bleibt er in vollem Umfang für Mängel haftbar, die sich auf diese konkreten Punkte beziehen (das heißt, sofern dein Notar dich nicht über den Tisch zieht, indem er eine “wie gesehen”-Klausel hinzufügt – mehr dazu im Abschnitt über Verträge).
Die Anforderungen an die Berichte ändern sich im Laufe der Zeit, daher ist es wichtig, dass du über die aktuellen Vorschriften auf dem Laufenden bist. Zum Beispiel können ab Juli 2021 die Energieverbrauchswerte der Immobilie nicht mehr zur Ermittlung der Energieeffizienzklasse herangezogen werden (da Verkäufer von Zweitwohnungen gute Bewertungen vorgetäuscht haben) und es muss nun eine umfassendere Analyse der Energieeffizienz der Immobilie durchgeführt werden. (Dennoch gibt es grassierender Betrug (da Verkäufer Bestechungsgelder zahlen, um gute Bewertungen zu bekommen.) Verkäufer müssen außerdem ein Gutachten einholen, das einen genauen Überblick über die erforderlichen Renovierungsarbeiten gibt, damit das Haus beim DPE eine Bewertung von mindestens B erreicht.